DUMMYTRAINING

Bilder und Infos von unseren Dummygruppen....

Woher stammt eigentlich der Name RETRIEVER ?
Aus dem englischen Wort « to retrieve »
Nach dem Oxford-Duden : retten, bergen, zurückholen, wiederholen.
Warum hat diese Rasse wohl den Namen Retriever bekommen ?
Ganz oft, ist eine der ersten Fragen die uns von neuen Welpenbesitzern gestellt wird : « Ist es normal dass mein Hund den ganzen Tag Sachen mit sich rumschleppt, und sogar apportiert ? »
Ja, es ist normal. Freuen Sie sich darüber. Ihr Hund zeigt einen natürlichen Bringtrieb, der mehr oder weniger ausgeprägt ist. Bei dem einen reicht es zum Bringen der Hausschuhe, bei dem andern das Apportieren von geschossenem Niederwild.
Unsere Retriever sind Jagdhunde, Apportierhunde für die Aufgabe nach dem Schuss. Apportieren von Niederwild an Land oder im Wasser.

Da nicht alle von uns Jäger sind oder mit dem Hund an einer Jagd teilnehmen können, ist die Dummyarbeit ein guter Ersatz.Englische Jäger beschäftigten ihre Hunde, wenn keine Jagdzeit war schon mit Apportieren von Dummies, somit wurde die Ausbildung nicht unterbrochen und die Hunde blieben fit.

     

Unsere Lady und unser Leone beim Training.....

 

Die Markierung :
Bei einer Markierung sieht der Hund in Verbindung mit einem Schuss oder einem markanten Geräusch ein Dummy fliegen. Das heisst, er sieht die Fallstelle und prägt sie sich ein.
Hier muss der Hund zuerst lernen die Distanz richtig einzuschätzen und sich die Fallstelle zu merken. Hier macht wirklich Übung den Meister. Mit der Zeit vertraut der Hund immer mehr seiner Markierfähigkeit und seinem Gedächtnis. Wichtig bei der Markierung ist, dass der Hund neben seinem Führer sitzen bleibt, also nicht einspringt. Erst wenn er das Kommando Apport oder Bring höhrt, sollte er auf dem direkten Weg zum Dummy laufen, es unverzüglich aufnehmen, und zügig auf dem direkten Weg dem Führer zutragen.
Mit zunehmendem Training kann man den Schwierigkeitsgrad der Markierungen anheben. Z.B. grössere Entfernungen, eingebaute Geländewechsel, Doppel oder Mehrfachmarkierung. Besonderen Gefallen wird der Retriever aber an der Markierung im Wasser finden. Die grösste Schwierigkeit hierbei ist, dass der Hund das Dummy nicht ausspucken darf und sich auch nicht schütteln sollte.


    Marion und Mira beim Voranschicken...10.07

Das Voranschicken :
Im Gegensatz zur Markierung, weiss der Hund beim Voranschicken nicht wo das Dummy liegt. Er muss ohne den Reiz des fliegenden Dummy sich von seinem Führer wegbewegen, und zwar exakt in die ihm vorgegebene Richtung. Der Hund sollte Lernen Handvertrauen aufzubauen, sich auf seinen Hundeführer also verlassen. Nach anfänglichen kurzen Entfernungen, steigert man auch hier den Schwierigkeitsgrad. Wichtig ist, dass Voranschicken absolute Fleissarbeit ist.

 

 

 

 

Frau Seibert mit Maila...

Delivery
Bei der Abgabe des Dummys (Delivery) sollte der Hund das Dummy seinem Führer mit erhobenen Kopf anbieten und erst auf den Befehl “Aus” das Dummy ausgeben.

Vorbildlich von Maila und Frau Seibert.

 

 

 

   
Links bzw. Rechts schicken
Der Hund wartet sitzend in Entfernung und soll sich mit dem dazugehörigen Handzeichen in einem 90° Winkel entweder nach Links oder Rechts, je nach Vorgabe des Hundeführers (verschiedene Richtungszeichen) in gerader Linie weiterbewegen.
Auch hier hat er wieder so lange in einer Linie weiterzulaufen, bis er einen erneuten Befehl erhält.
 
 


   
Gerades Zurückschicken
Beim geraden Zurückschicken, mit entsprechenden Handzeichen, soll der Hund sich um 180° drehen, um dann gerade in entgegengesetzte Richtung zu laufen.
Diesen Befehl nennt man auch englisch Back bzw. Zurück.
Ist der Hund am Zielgebiet angekommen, übermittelt man ihm mit dem Suchenpfiff, dass er jetzt nach dem Dummy suchen soll.
 
     

Dies war nur ein kleiner Einblick in unsere Dummyarbeit. Sollten wir Euer Interesse geweckt haben, und Ihr noch offene Fragen habt, so zögert nicht Euch bei uns zu melden. Wir stehen Euch gerne mit Rat und Tat zur Seite.